Recht und Kennzeichnung
Realistisch heißt nicht unsichtbar.
Was du beim Veröffentlichen von KI-Fotos beachten musst.
- 1Die sechs Regeln lesen.
- 2Checkliste abhaken.
- 3Kennzeichnung kopieren und unter den Post setzen.
- 4Zum Schluss: die 5 Regeln zum Mitnehmen.
Stand 4. Oktober 2026
Die sechs Regeln
Realistisch heißt nicht unsichtbar: Ein realistisches KI-Foto von dir gilt als Deepfake und braucht eine Kennzeichnung.
01
Art. 50 KI-Verordnung
Gilt seit 2.8.2026. Realistische KI-Fotos echter Personen erfüllen die Deepfake-Definition und brauchen einen klaren Hinweis, spätestens beim ersten Kontakt. Künstlerische oder satirische Werke: reduzierter Hinweis. Comic und Fantasy sind meist nicht erfasst.
02
Einwilligung
Nur Personen zeigen, die ausdrücklich eingewilligt haben. Keine erfundenen Kundenstimmen.
03
Daten und Training
Higgsfield nutzt laut Bedingungen vom 27.8.2026 Consumer-Inhalte zur Modellverbesserung, Stopp nur per Kontolöschung. Enterprise kann Training ausschließen. Die Rechte an deinen Inhalten bleiben bei dir.
04
Marken und Figuren
Stile beschreiben statt Studios oder Marken nennen.
05
Werbung
Vorher-Nachher nie für Körper, Haut oder Gesundheit. Dein eigener Hinweis bleibt Pflicht.
06
Provider-Kennzeichnung
Maschinenlesbare Kennzeichnung durch Anbieter, Übergangsfrist bis 2.12.2026 für Systeme vor 2.8.2026. Die Pflicht für Nutzende gilt bereits.
Kennzeichnung kopieren
- KI-generiertes Bild.
- Mit KI erstellt auf Basis eines echten Fotos von mir.
- KI-bearbeitet: Hintergrund und Licht verändert.
- Dieses Treffen hat so nicht stattgefunden. Bild mit KI erzeugt.
- Alt-Text: KI-generiertes Porträt von , , in einem hellen Büro.
Lücken ausfüllen
Checkliste vor dem Posten
0/5 erfüllt
Keine Rechtsberatung.
Die 5 Regeln zum Mitnehmen
1
Tool nach Aufgabe wählen
2
Identität und Stil getrennt verankern
3
Eine Veränderung pro Runde
4
Format und Textfläche vorher planen
5
Prüfen, kennzeichnen, verantwortlich veröffentlichen
Nächster Schritt
Zu den PromptsNächstes Bild? Such dir den passenden Prompt aus.